Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V.Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V.

Abteilung für Magnetresonanztomographie (MRT)

Die kernspintomographische Technologie (auch Magnetresonanztomographie, MRT)  ist ein bildgebendes Verfahren, dass insbesondere zur Darstellung von Gewebe und Organen in der medizinischen Diagnostik eingesetzt wird.

Die MRT-Abteilung der Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V. besteht seit Ende 1999 und befindet sich am Krankenhaus Mara. Seit Eröffnung der Abteilung wurden ca. 15.000 klinische MRT-Untersuchungen bei Erwachsenen und Kindern mit Epilepsien durchgeführt. Neben dem klinischen Einsatz im Krankenhaus Mara, wird das MRT in zahlreichen Forschungsprojekten genutzt, um ein besseres Verständnis struktureller und funktioneller Hirnveränderungen bei Patienten mit Epilepsien zu erlangen. Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten erhalten Sie hier.

Im August 2011 wurde die Abteilung durch die Anschaffung eines 3-Tesla Siemens Magnetom Verio technisch auf den neusten Stand gebracht. Im Vergleich zu Magnetresonanztomographen mit geringerer Feldstärke bietet es höhere Präzision und Diagnosesicherheit bei geringerer Untersuchungszeit.


Aufgaben der Abteilung für Magnetresonanztomographie (MRT)

  • Strukturelle Bildgebung bei Epilepsiepatienten des Krankenhauses Mara zur Objektivierung anfallsauslösender Hirnpathologien, zur Verlaufskontrolle von epilepsieverursachenden Hirnveränderungen und zur Planung epilepsiechirurgischer Eingriffe
  • Funktionelle Bildgebung bei Epilepsiepatienten des Krankenhauses Mara, z.B. zur Lateralisation der Sprache oder zur Lokalisation motorischer Hirnareale im Rahmen der Planung von epilepsiechirurgischen Eingriffen
  • Strukturelle und funktionelle Bildgebung zu epilepsiebezogenen Forschungszwecken

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Mitarbeiter

Dr. med. Friedrich Wörmann

Dr. med. Friedrich Wörmann

Leitender Abteilungsarzt, Facharzt für Neurologie,
Zusatzbezeichnung: MRT – fachgebunden

Forschungsinteressen

  • strukturelle Hirnveränderungen bei Patienten mit Epilepsien;
  • fMRT: neurale Korrelate von Sprache, Gedächtnis und Emotionsverarbeitung bei Patienten mit Epilepsien

Veröffentlichungen

Markus Mertens

Markus Mertens
Diplom-Physiker
Medizinphysik-Experte mit Fachkunde im Strahlenschutz nach StrlSchV

Forschungsinteressen

  • fMRT: neurale Korrelate von Sprache, Somatosensorik und Auditorik;
  • medizinische Bilddatenverarbeitung und Mustererkennung
  • Diffusion Tensor Imaging
  • Traktographie
  • EEG und MEG
Dr. rer. nat. Kirsten Labudda

Dr. rer. nat. Kirsten Labudda
Diplom-Psychologin

Forschungsinteressen

  • fMRT: neurale Korrelate von Sprache, Gedächtnis und Emotionsverarbeitung bei Patienten mit Epilepsien
  • Psychopathologie bei Patienten mit Epilepsien und nicht-epileptischen Anfällen

Veröffentlichungen

Isabella Wiebe

  • MTA-R

Violetta Swiatek

  • MTA-R

Irene Gebauer

  • Arzthelferin

Grazyna Stelmaszczyk

  • MTA-R

Illona Schröder

  • MTA-R

Jutta Siekmann

  • Arzthelferin

Heidi Gnacinski

  • MTA-R
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