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Forschung zum Wohle des Patienten
Die Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V. Die Anwendung verschiedener Therapien zu überprüfen und die Forschung zum Wohle des Patienten zu entwickeln, waren Gründe, die Gesellschaft für Epilepsieforschung am 11. Oktober 1955 als gemeinnützigen, eingetragenen Verein ins Leben zu rufen. Zu ihren Gründern gehörten der damalige Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl Arnold, der langjährige Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammern, Dr. Karl Jacobshagen, und der leitende Arzt der Stiftung Bethel, Prof. Dr. Gerhard Schorsch. Schon die Jahre zuvor gab es eine Vielzahl von sehr guten Forschungsarbeiten in Bethel, jedoch mit dem wachsenden Umfang der Hilfen wuchs der Bedarf nach einer eigenen Forschungseinrichtung. In Bielefeld gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine universitären Einrichtungen. Im selben Jahr wurde der Grundstein für die „Baracke“ gelegt, in der sich heute noch die Laboratorien und die pharmakopsychologische Forschung der Gesellschaft befinden. Zweck der Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V. ist es, „... die Ursachen und verschiedenen Erscheinungsformen der Epilepsie wissenschaftlich zu erforschen, die jeweils zweckmäßige Therapie sowie die psychosozialen und pädagogischen Maßnahmen zu fördern und Einrichtungen für die Forschungszwecke im Einvernehmen mit der Stiftung Bethel zu schaffen, auszubauen und zu unterhalten.“ (aus der Satzung). Aus dieser Zielsetzung ergibt sich, dass die GfE eng mit dem Epilepsiezentrum Bethel zusammenarbeitet. Das Epilepsiezentrum Bethel Die Fürsorge für die Menschen mit Epilepsien war 1867 der Anlass für die Gründung der Stiftung Bethel. Obwohl sich das Aufgabengebiet der Stiftung Bethel (inzwischen als „v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel“ ein Stiftungsverbund) in den über 130 Jahren kontinuierlich erweitert hat, gehört der Arbeitsbereich „Epilepsie“ zu ihren Kernaufgaben. Jährlich wenden sich rund 4000 Menschen aus ganz Deutschland an das Epilepsiezentrum Bethel, weil ihre Epilepsien diagnostische, therapeutische, psychische, berufliche oder soziale Probleme aufwerfen. Im Zentrum, einem der modernsten heute in Europa, finden sie ein breit gefächertes Angebot an Hilfen. Diese Hilfen sind aufeinander abgestimmt und auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Epilepsien zugeschnitten. In die Epilepsieklinik Mara für Kinder und Erwachsene kommen Menschen mit Fragen zu ihrer medikamentösen Behandlung; sie wollen wissen, ob ihnen eine Operation, ein verhaltenstherapeutisches Training oder eine Psychotherapie helfen kann. Sie suchen Unterstützung bei beruflichen, schulischen und sozialen Problemen, bei der Krankheitsverarbeitung und Krankheitsbewältigung. In der Epilepsie Beratungsstelle Bethel können sich Familien bei Schwierigkeiten mit der Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder Beratung und Unterstützung holen. Im Berufsbildungswerk Bethel, das sich bundesweit als einziges auf die Erstausbildung Anfallskranker spezialisiert hat, können sich junge Menschen in 21 anerkannten Berufen ausbilden lassen. In differenzierten Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten im Wohnheimverbund Epilepsie können Menschen mit Behinderungen und Epilepsien lernen, mit chronischer Erkrankung zu leben. Viele finden hier auch ein Zuhause. Im Epilepsiezentrum Bethel kooperieren Einrichtungen der sozialen, beruflichen und medizinischen Rehabilitation mit dem Ziel, Menschen mit Epilepsien die notwendigen Hilfen anbieten zu können. Informationen zur Epilepsie finden Sie auf der Seite der Epilepsieklinik Mara. |
Termine
Jeden Montag, 16:30 Uhr,
Mara, Epileptologisches und Neurowissenschaftliches Kolloquium 10. November 2011, 17:00 Uhr, Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V. Downloads
- Satzung der Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V.
- Begleitschein zur Medikamentenbestimmung - Begleitschein zur Medikamentenbestimmung von Tierproben - KSE-Konzeptpapier - Forschungsbericht 2007/2008 - Forschungsbericht 2006 - Forschungsbericht 2006 (englisch) Download
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